Sonderseite zur aktuellen Entwicklung der Hunsrückbahn Langenlonsheim - Simmern - Morbach - Hermeskeil


   

 

Die Begriffe "Hunsrückbahn" und "Hunsrückquerbahn"

Der Name Hunsrückbahn bezeichnete ursprünglich die in Hermeskeil an die Hochwaldbahn anschließende Strecke Langenlonsheim - Simmern - Morbach - Hermeskeil. Nach Einstellung des Personenverkehrs (Simmern - Hermeskeil: 1976, Langenlonsheim - Simmern: 1984) wurde der Name Hunsrückbahn aus Vermarktungsgründen für die weiterhin im Personenverkehr betriebene Strecke Boppard - Emmelshausen mit der bekannten Steilstrecke Boppard - Buchholz benutzt. Zur Unterscheidung wird daher die Strecke Langenlonsheim - Simmern - Hermeskeil heute auch als Hunsrückquerbahn bezeichnet. 

Weitere Informationen zur Hunsrückbahn und Hunsrückquerbahn erhalten Sie auf unseren Partnerseiten:

Hunsrückquerbahn  Hunsrückbahn

Nachfolgend wird der Name Hunsrückbahn in seinem ursprünglichen Sinn für die Strecke Langenlons- heim - Simmern - Morbach - Hermeskeil verwendet.

 

1. Aktuelle Entwicklungen zur Hunsrückbahn

Derzeit ist über zwei erfreuliche Entwicklungen zur Zukunft der Hunsrückbahn zu berichten. Zum einen soll der Abschnitt Langenlonsheim - Simmern - Büchenbeuren - Flugplatz Hahn als Flughafenzubringer für den Schienen-Personen-Nahverkehr reaktiviert werden.

Bund, Bahn und Land unterzeichnen Vereinbarung zur Hunsrückbahn

So lautete eine Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums am 16. November 2005. In diesem Letter of Intent wurde die Absichtserklärung zur Reaktivierung der Hunsrückbahn von Langenlonsheim bis zum Flughafen Hahn für einen leistungsfähigen Nahverkehr sowie den Güterverkehr. Mittlerweile wurde eine Vorentwurfsplanung erstellt, die von einer stündlichen Bedienung im Nahverkehr mit Halten in Langenlonsheim, Stromberg, Rheinböllen, Simmern, Kirchberg, Büchenbeuren und Hahn ausgeht.

Den aktuellen Stand finden Sie in unserem Forum in diesem Beitrag.

 


Reaktivierung Hermeskeil - Thalfang - Morbach


Außerdem gibt es auch für den Abschnitt Morbach - Thalfang - Hermeskeil ein Projekt zur Reaktivierung. Hier wollen die Gemeinden Hermeskeil, Thalfang und Morbach die Strecke von der DB Netz AG kaufen und einer touristischen Nutzung zuführen. Ursprünglich war an einen Draisinenbetrieb sowie Ausflugszüge gedacht.
Es wurde eine Studie von der Universität Kaiserslautern erarbeitet, nachdem in der sogenannten standardisierten Bewertung kein volkswirtschaftlicher Nutzen für die Reaktivierung der Verbindung Türkismühle - Hermeskeil - Morbach im Personennahverkehr gefunden werden konnte ("Gehrmann-Gutachten", 2002). Die Studie kam zu dem Ergebnis - wie bereits im Gehrmann-Gutachten dargestellt - dass eine touristische Nutzung sowie eine Nutzung im Güterverkehr zu empfehlen ist. Mittlerweile wurden durch Ortstermine, Versuche und weitere Betrachtungen festgestellt, dass ein Draisinenbetrieb aufgrund der Steigungen und der langen zu überwindenden Abschnitte zwischen den Stationen nicht weiter zu verfolgen ist. Demgegenüber wird dem Betrieb mit Touristik- und Güterzügen hohe Priorität von den anliegenden Gemeinden eingeräumt.

Reaktivierung Morbach - Büchenbeuren einbezogen

Mittlerweile wurde der Abschnitt Büchenbeuren - Morbach von DB Netz AG zur Abgabe oder Stilllegung nach §11 AEG ausgeschrieben. Dieser Abschnitt wird daher seitdem mit in die Betrachtungen einbezogen.

Ein weiteres Gutachten wurde in Auftrag gegeben um Klarheit über die Kosten der Gesamtstrecke Büchenbeuren - Morbach - Thalfang - Hermeskeil zu erhalten. Es wurde am 18.08.2008 vorgestellt und gibt eine Gesamtsumme von 3 Millionen Euro für den Kauf der Strecke, die Reaktivierung und einen 10-jährigen Betrieb an.  

Im Vorgriff auf den Kauf der Strecke durch die Gemeinden hat die Hochwaldbahn-Gruppe mit Wirkung vom 01.09.2008 die Strecke gepachtet.
Die Anbindung an das übrige Netz wird über die ebenfalls von der Hochwaldbahn-Gruppe betriebene Strecke Hermeskeil - Türkismühle hergestellt.

Im September und Oktober 2008 wurde die Strecke freigeschnitten sowie die Bahnübergänge und die Signale der Strecke wieder hergerichtet.

Bilder der Wiederherstellungsarbeiten finden Sie hier.
Hunsrückbahn 2006

Der Zustand des Abschnittes Hermeskeil - Morbach am 16.07.2006:    


Den aktuellen Stand des Projektes finden Sie in unserem Forum
in diesem Beitrag.


Leider ist auch über eine negative Entwicklung zu berichten:

Keine Erweiterung des Kalkwerks Stromberg

So lautete am 05.04.2005 eine Meldung des SWR über eine Entscheidung des Stadtrates in Stromberg. Hierbei entspricht dieses Votum dem Ergebnis einer zuvor durchgeführten Bürgerbefragung. Damit werden 2009/2010 die Abbaurechte des Stromberger Kalkwerkes erschöpft sein, was zu einer Schließung des Betriebes und damit zu einer Einstellung der Kalk-Güterverkehre von und nach Stromberg führen wird.



Nachfolgend einige Bildberichte zur Geschichte der Kalkzüge von und nach Stromberg:

Kalkzüge Teil 1: 1987-88
Teil 2: 1988-92
Teil 3: 1994/95
Teil 4: 1997/98
Teil 5: 2000/01

Teil 6: 2001/02


 

2. Bilder vom Betrieb auf der Hunsrückbahn von 1985 bis heute

Auch wenn es zu einer mit diesen beiden Projekten näher gerückten Reaktivierung der Hunsrückbahn (zumindest teilweise) kommt, werden sich Strecke und Betrieb stark verändern. Daher soll der folgende Bilderbogen an den Betrieb auf der Hunsrückbahn von der Einstellung des letzten Personenverkehrs- abschnitts 1984 bis zur Gesamtstilllegung des Abschnitts Morbach - Hermeskeil 1998 bzw. zur tech- nischen Sperrung des Abschnitts Stromberg - Morbach 2003 erinnern.

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Niederkostenz
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Hoxel
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Bingerbrück
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Thalfang
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Hoxel
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Hinzerath
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Hinzerath
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Argenthal
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Büchenbeuren
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Büchenbeuren
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Kirchberg
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Kirchberg
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Unzenberg
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Nannhausen
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Bingerbrück
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Hoxel
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Simmern
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Simmern
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Deuselbach
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Geisfeld
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Stromberg
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Stromberg
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Hinzerath
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Sohren
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Windesheim
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Stromberg
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Guldental
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Guldental
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Windesheim
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Guldental
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Langenlonsheim
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Bischofsdhron
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Stromberg
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Stromberg
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Windesheim
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Windesheim
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Argenthal
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Argenthal
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Bischofsdhron
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Bischofsdhron
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Sohren
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Nickweiler
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Guldental
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Simmern
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Hirschfeld
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Hoxel
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Nannhausen
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Stromberg
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Sohren
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Windesheim
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Guldental
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Rheinböllen
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Nannhausen


 

3. Bilder von interessanten Sonderfahrten und Güterzügen auf der Hunsrückbahn von 1985 bis heute

Im Laufe der Jahre wurde - nach Stilllegung des Personenverkehrs zwischen Simmern und Hermeskeil 1976 bzw. zwischen Langenlonsheim und Simmern 1984 - eine Vielzahl von Sonderfahrten mit teils abenteuerlichen Zugkompsoitionen, aber auch stilechten Zugzusammenstellungen durchgeführt. 

Auf der folgenden Seite werden einige ausgewählte Sonderfahrten genauer vorgestellt, aber auch der gewöhnliche Güterverkehr kommt nicht zu kurz:


       



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