km 21,71 - Lampaden
Der
Haltepunkt Lampaden war ursprünglich ein
vollständiger
Bahnhof mit
Ausweich-/
Kreuzungsgleis,
Ladegleis und zusätzlichem
Abstellgleis. Sein Rückbau zum Haltepunkt wurde jedoch schon
zwischen 1957 und 1961 vollzogen (Im Buchfahrplan
1961 wird Lampaden schon als Haltepunkt mit dem Hinweis
"Ladestelle aufgelassen" geführt). Wenn man sich die Lage des
Bahnhofs
im Ruwertal und die Entfernung zum Ort Lampaden anschaut, ist die
Erklärung für diesen frühen Rückbau
schnell
gefunden.
Die Karte der BD Trier mit
Stand vom Juni 1957 zeigt Lampaden (und auch Hentern) noch als
Bahnhöfe (bzw Ladestelle):

Der
Gleisplan des Jahres 1963 zeigt dann das Resultat: Lampaden als
Haltepunkt mit einer der typischen "Bushaltestellenhäuschen"
der 1960er Jahre (Stahlfachwerk mit Eternit-Verschalung) als
Empfangsgebäudeersatz, wie Bild 1 oben zeigt:

Gleisplan des HP Lampaden 1963

Rekonstruierter
ursprünglicher Gleisplan
Wie
der rekonstruierte Gleisplan zeigt, war der Bahnhof Lampaden recht
großzügig ausgefallen in Bezug auf sein Gleisbild,
allerdings verfügte er weder über ein
Lademaß noch
über einen Ladekran o.ä..
Das Bild links zeigt die Situation 1981 mit dem Abschiedszug zum
planmäßigen Personenverkehr. Rechts am Bildrand
verläuft die Straße zur bereits zur Gemarkung
Schillingen gehörenden Burg Heid.
Die
beiden hier zu sehenden Bilder zeigen den Haltepunkt Lampaden am Abend
des 14. Oktober 1984 in seiner letzten Form, nach Einstellung des
planmäßigen Personenverkehrs. Zu diesem Zeitpunkt
war selbst
das Wartehäuschen schon entfernt worden und es existierte
neben dem durchgehenden Streckengleis nur noch eine Bahnsteigkante.
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